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Dienstag, 23. Juni 2009

Kursevaluation - Spring 2009

BA 324 Business Communication
Business Communication bei Hart hat mir ganz gut gefallen. Es gab allerdings unglaublich viel Kleinkram zu tun. Wir hatten jede Woche mehrere kleine Writing Assignments, Rewrites oder Chapter Quizzes. Es fühlte sich allerdings so an, als ob man abgeben konnte was man wollte und fast immer 100% bekommen hat. Nichtsdestotrotz habe ich viel gelernt. Ich fand die Assignments nützlich. Anschreiben kurz zu precise zu formulieren, hat mir bereits genützt.
Es war ein Textbuch für den Kurs erforderlich. Allerdings würde ich empfehlen, es nicht zu kaufen. Man braucht es nur für das ein oder andere Assignment und die open book chapter quizzes. Die Bibliothek hat eine Kopie. Es reicht vollkommen, diese zu nutzen.
Außerdem war unser Term Paper ein Teil des Business Plans für BA 499 - Target Market und Competitive Analysis. Daran haben wir den Term über arbeiten können. Sie hat uns auch oft Zeit im Computer Lab gegeben.
Des Weiteren hatten wir Mock Interviews. Hart hat lokale Geschäftsbesitzer wie eine Caterin, den CEO der Rogue Federal Credit Union in Eagle Point und andere gefragt, ob sie uns für (ausgedachte) Stellen interviewen würden. Es waren 20min Interviews. Man sollte jede Chance nehmen, Übung und Selbstbewusstsein in den Situationen zu kriegen.
Insgesamt würde ich die Vorlesung empfehlen. Man lernt kleine Tips und Kniffe.

BA 471 Financial Management
Diese Finance Vorlesung mit Curt bestand aus Fallstudien. Wir haben 3 kleine und 4 größere Cases bearbeitet. Hierzu waren wir in Gruppen eingeteilt. Zudem mussten wir zwei der großen Fälle präsentieren. Ich fand es eine gute Vorlesung, da man das in vergangenen Vorlesungen erlernte Wissen anwenden konnte und tief durchdenken musste, um die Zusammenhänge zu verstehen.
Curt ist in den Vorlesungen vor den Präsis immer den Case grob durchgegangen und hat Fragen beantwortet. Das war immer sehr hilfreich. Außerdem war bei Fragen oder Problemen immer erreichbar.
Als Prerequisites für diesen Kurs kann ich Investments nur wärmstens empfehlen. Außerdem ist Principles of Finance nützlich (hatte ich aber nicht). Da man mit mehreren Mitgliedern in einer Gruppe ist, hat oft mindestens ein Komilitone eine der Vorlesungen besucht...
Es war kein Buch für die Vorlesung notwendig. Lediglich die Cases (2-6 Seiten) mussten ausgedruckt werden.

EC 478 Macroeconomic Forecasting & Business Cycles
Diese Economics Vorlesung war keine Vorlesung im klassischen Sinne. Dan hat uns die Anleitung für das Fair Model lesen und in Gruppen eingeteilen lassen und auf ging's an die Arbeit. Wir haben uns die Auswirkungen unserer Eingaben selbst erarbeiten müssen nach einer kurzen Einleitung seinerseits. Nach ein paar Wochen hatten wir dann ein relativ gutes Gefühl für das Model. Durch ein paar Assignments hat Dan uns unterstützt.
Nicht gefallen hat mir, dass wir keine Ahnung hatten, was genau wie bewertet wurde und warum wir bestimmte Sachen getan haben.
Letztendlich haben wir aber einen ziemlich guten Forecast auf die Beine gestellt. Es hängt jedoch stark davon ab wie gut und motiviert die Gruppe arbeitet. Wenn man also vorher rauskriegen kann, wer gedenkt, die Vorlesung zu besuchen, kann man da ein gutes Gefühl für bekommen. Da die Vorlesung oft im Spring angeboten wird, kennt man bis dahin schon die ein oder anderen Business und Econ major, die man fragen kann.

BA 499 Business Planning
Ich vertrete immernoch die Meinung, dass ich lieber eine umfangreiche Hausarbeit im Bereich Controlling oder Financial Markets geschrieben hätte anstatt des Business Plans. Gut fand ich, dass er alle Bereiche umfasste. Man musste sich sowohl mit Marketing als auch den Finanzen auseinandersetzen, von der Industrie-, Markt- und Wettbewerbsanalyse mal ganz abgesehen.
Außerdem sollte man definitiv ein Geschäft wählen, das einen interessiert, denn man verbringt viel viel Zeit damit, zu recherchieren und sich mit den Details des Businesses auseinanderzusetzen.
Es war ein Buch zu kaufen/nutzen, das ca $20 gekostet hat. Ich habe es für $15 wieder an den Bookstore verkauft, da ich so bald kein Unternehmen aufmachen möchte...
Drei Professoren bieten die Vorlesung an - Andy, Jon Harbaugh und John Kinard. Ich kann Harbaugh nur wärmstens empfehlen. Durch Assignments und abgagepflichtige Drafts hält er einen am Ball und gibt Hilfestellungen. Die anderen Profs lassen lediglich das Endprodukt abgeben. Das klingt zwar nach weniger Arbeit aber sich selbst zu motivieren, das Ding zu schreiben, ist nicht so leicht... Ich bin Harbaugh für die Drafts dankbar.

Sonntag, 14. Juni 2009

ISA BBQ

Am Nachmittag lud die International Student Association (ISA) zum Grillen am Emigrant Lake ein. Sarah und ich kamen vorbereitet und haben die Chance genutzt, ins (gar nicht so kalte) Wasser zu gehen und ein bischen zu plantschen. Es war ein schöner Abschluss des Tages und ich bin abends nur noch totmüde ins Bett gefallen. Für's check-in der Graduation Ceremony mussten wir schon um 7:30am da sein.

Der Beweis - von Kopf bis Fuss nass
Natalie, Cory und Sarah


Gemütliches Zusammensitzen mit Meagan, unserer Intl Student Advisor, ihrem Mann Dan, Reejan und Chasen
Sarah und Cory haben Smores gemacht, hier stolz von Sarah präsentiert


Gruppenfoto. Keiner fehlt dank Selbstauslöser
Emigrant Lake kurz vor 8pm. Wir hatten super Wetter (in Medford hat es geschüttet, wir haben keinen Tropfen abbekommen)

After the ceremony

Nach der Abschlussfeier gab es Mittag bei Bonsai und Kuchen bei Regina. Dort hat Sarah sich dann kurzerhand die Robe ihrer Mom und meine Scherpe und Kordel übergeworfen. Dann haben wir aber wieder getauscht und es sind folgende Fotos entstanden:



SOU Class of 2009

June 13, 2009
SOU Graduation


Auf dem Weg zum Football Feld liefen ein paar Rehe über die Straße. Sie haben mich zwar zur Kenntnis genommen, aber das hat sie nicht davon abgehalten, weiter an den Blättern zu knabbern.
Regina & ich bei unserer Graduation


Tadaaa, with gown, hat, tassel, stole and cord (mit Umhang, Mütze, dem Gebamsel was da runterhängt, Scherpe und Kordel). Das Outfit dürfen wir behalten.
Dennis, mein Lieblingsprof und ich


Auf dem Practice field wurde sich nach Department und Studiengang aufgereiht, um dann zusammen einzumarschieren


Kommentar eines Footballspielers beim Einmarsch: "I've never seen the bleachers this full." Kinda sad...


Regina bekommt ihren Bachelor!
Sarah mit Regina's Hut. Criminology hatte lila Tassels

Samstag, 13. Juni 2009

Sonntag, 7. Juni 2009

Web sites

Ein paar Web Seiten, die ich gerne mit euch teilen möchte:

EC 478
In meiner Economics Vorlesung haben wir einen Forecast der Wirtschaft der nächsten zwei Jahre erstellt. Der Forecast kann hier nachgelesen werden:
http://www.sou.edu/econ/forecast/.
Außerdem war ein Vertreter der lokalen Zeitung Mail Tribune bei der Präsentation und hat einen Artikel darüber geschrieben:
http://www.mailtribune.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20090605/NEWS/906050332

Commencement
In letzter Zeit kam immer wieder die Frage auf, wann denn Commencement (die Abschlussfeier/-zeremonie) gehalten wird. Außer June 13 konnte ich nicht viel sagen. Bis nach meiner Präsentation am Mittwoch ist mir das auch noch ziemlich egal. Hauptsache, ich nehme mir Samstag nichts anderes vor. Anscheinend geht es kurz vor 9 a.m. los. Mehr Informationen gibt es auf der Web site:
http://www.sou.edu/commencement/

Sonntag, 10. Mai 2009

International Show

Jedes Jahr findet um diese Zeit die International Week statt. Sie wird von der International Student Association (ISA) ausgerichtet und vom International Office (Auslandsamt) unterstützt. Jeden Tag fanden Workshops von Sushi rollen über Crepes machen bis zu Henna Tatoos statt. Alle Evens waren kostenlos und für die Öffentlichkeit zugänglich.
Am Ende der Woche stand die International Show statt. Da ich entweder Vorlesung hatte oder an meinem wunderbaren Business Plan gearbeitet habe, habe ich bis zur Show leider nur im Vorbeigehen mitbekommen, was los war. Die International Show war allerdings klasse. Es ging darum, einer Diebin (sie hatte die Bibliothek gestohlen, also was blieb anderes übrig, als zur Show zu gehen...) hinterherzujagen. So waren wir u.a. in den USA, Mexico, Brasilien, Japan, Indien und Saudi Arabien. Der Abend wurde dann mit einer Fashion Show abgerundet.

Jorge und Ok San haben durch die Show geführt. Super Leistung.
Mexikanischer Tanz


Ende des Saudi Arabischen Tanzes
Die Japanischen Trommler waren der Hammer. Das war für mich das Highlight der Show


Bauchtänzerinnen
Noch mehr Tanz


US Hip Hop meets Indian
Kimonos während der Fashion Show


Alle Tänzer, Sänger, Organisatoren, Helfer, etc auf der Bühne


Danke für einen tollen Abend, ISA!

Samstag, 21. März 2009

Finals Week at Hannon

links: Miles, Ali, Regina & ich
rechts: Man beachte bitte, dass auf dem Bildschirm ein Word-Dokument und NICHT Facebook/Myspace oÄ geöffnet ist.


Hannon um Mitternacht

Freitag, 20. März 2009

Class Evaluations Winter 2009

Nun ist der Winter Term endlich vorbei. Die Zeit ist viel schneller vorbeigegangen als im Fall Term. Schwups, war er vorbei. Es ist also Zeit für Kursevaluationen.


BA 382 Management Information Systems
MIS hat Spaß gemacht. Katie, die Professorin ist von der ganzen Materie fasziniert, und kann diese Begeisterung auch auf die Studenten übertragen.
Wir mussten ca. alle 2 Wochen einen Tech Alert schreiben. Dies bedeutet, einen aktuellen Artikel zum gerade besprochenen Kapitel im Buch raussuchen, und ein einseitiges Memo über den Artikel und Zusammenhang zum Buch schreiben. Ansonsten standen drei faire Exams an, die teils Multiple Choice, teils Kurzantworten mit Beispielen waren.
Das Buch mussten wir wirklich von vorne bis hinten lesen und es war ziemlich interessant. Es hat einen breiten Überblick über Systeme im Managementbereich gegeben und Katie hat mit aktuellen Beispielen (incl Tech Alerts) gearbeitet, um uns die Anwendungen näher zu bringen. Weitere Aufgaben waren Database Assignments (MS Access) und ein Technology Plan (zu einem erdachten Business – habe eine Bäckerei genommen – eine passende Software suchen).
Ich kann den Kurs empfehlen. Die Assignments waren zwar viele, aber nicht überdurchschnittlich anstrengend. Und die Tech Alerts zu schreiben war eine gute Übung!

BA 451 Cost & Management Accounting
Ach ja, KLR… Als jemand, der Betriebliches Rechnungswesen und Controlling vertieft hat, wollte ich diesen Kurs als Wiederholung und Auffrischung nutzen. Es stellte sich heraus, dass in den USA so einiges anders läuft. Shocker So habe ich dann doch noch so einiges gelernt. Es war jedoch auch oft verwirrend, weil ich versucht habe, das in Dtl gelernte anzuwenden, das aber nicht immer so geklappt hat wie ich wollte.
Das Buch werde ich behalten. Mal schauen, ob sich das irgendwann noch mal als nützlich erweist. Dennis, der Prof war mein Lieblingsprofessor, obwohl ich seine Unterrichtsweise nicht unbedingt gut fand. Man hätte definitiv mehr schaffen können, obwohl der Kurs schon anspruchsvoll war. Wir haben jede Woche ein Quiz zum akuellen Kapitel gehabt. Diese waren meist multiple choice Aufgaben (Mix aus Theorie und Rechenaufgaben). Den Midterm habe ich mal eben ohne Vorbereitung geaced. Das Final hatte es hingegen wirklich in sich. Es war sehr zeitintensiv und die Aufgaben waren anspruchsvoller. So hätte ich mir fast den ganzen Kurs gewünscht. Ich würde ihn allerdings trotzdem durchaus empfehlen.
Ich liebe Abweichungsanalyse!

BA 470 Financial Markets Institutions
Dieser Kurs war wieder mit Kip, meinem Investments Professor vom letzten Term. Der Unterrichtsstil war kein bischen anders. Die erste freudige Überraschung kam gleich am ersten Tag, als er uns verkündete, dass dies der einzige Kurs sei, in dem wir kein Paper abgeben müssten. Yay. Stattdessen haben wir drei Exams geschrieben. Es ging um die Märkte, wie sie zusammenspielen und wie die Federal Reserve Bank und Commercial Banks operieren. Also eigentlich sehr interessant. Besonders in Hinblick auf die aktuellen Ereignisse und einer Leitzinsspanne von 0-0.25%.
Des weiterhin war Yahoo Finance mal wieder unser treuer Vorlesungsbegleiter, was ich wieder einmal nur positiv bewerten kann. Das Buch fand ich außerdem sehr gut. Allerdings bin ich schon auf die neue Edition gespannt, denn vieles hat sich durch die Krise geändert.
Auch hier, ein Kurs, den ich empfehlen würde.

COMM 441 International Communication
Jeden Dienstag und Donnerstag war es echt schwer, aus dem Bett zu kommen. Denn alles was wir in dem Kurs gemacht haben, war Videos zu gucken. Wir hatten zwei take-home exams und ein term paper. Außerdem zählte class participation und Anwesenheit. Wer Fragen über die Darstellung von Frauen während Wahlkampagnen hat, ich bin jetzt Experte.
Ich weiss nicht genau, ob ich diesen Kurs empfehlen sollte oder nicht. Einerseits war ich mit der Vorlesung super unzufrieden. Andererseits waren die besprochenen Themen super interessant. Ich lasse es einfach mal offen.

Prüfungen an der SOU
Wer die Prüfungssituation an der HS Harz kennt, der erinnert sich daran, zwei Ausweisdokumente mitzubringen und immer schön ausreichend Platz zum Nachbarn zu lassen. Hier sieht es wie folgt aus. Die Liste könnte wahrscheinlich noch unendlich weiter gehen, aber das fällt mir spontan ein:
* Die Identität des Prüflings wird nicht kontrolliert.
* Man kann mich dem Nachbarn kuscheln.
* Wenn die Blase drückt, geht man. Es wird nirgends notiert und wenn noch jemand auf Toilette muss, geht der halt auch.
* Man trifft auf dem Weg zum Klo einen Bekannten – warum nicht ein Schwätzchen halten?


Meine Kurse für Spring 2009:
BA 324 Business Writing
BA 471 Financial Management
BA 499 Business Planning/ Capstone
EC 478 Business Cycles & Macroeconomic Forecasting

Quiet Week - 24h geöffnete Bibliothek

Es war einmal eine fleissige Studentin. Es war einmal ein eifriger Fotograf der Ashland Tidings. Während der Quiet Week war die Hannon/SOU Library 24h geöffnet. Hier trafen sich ihre Wege und es entstanden folgende Fotos. Regina (Sarahs Mom) und ich sind berühmt!!!

(c) images: Mike Green, Ashland Daily Tidings



March 6
Regina kommt um 4:30pm am Freitag zur Bibliothek.
Ich: "The library closes at 5pm on Fridays and Saturdays. I guess it's their way of telling us to get a life."
Guy: "I have a life. It's right here."

Freitag, 27. Februar 2009

Pirates on Campus

Ich werde dieses Wochenende mal eben in die Bibliothek ziehen, denn ich bin eh immer da bis die schließen und komme wieder wenn sie öffnen. Außerdem muss am Donnerstag mein Communications Paper abgegeben werden. Wie sieht das dann aus wenn ich in der Bibliothek bin? Das Foto unten gibt einen recht guten Einblick: Hot Chocolate container, Green Salads, Papierkram, ein Telefon ohne Empfang usw. Es fehlen eigentlich noch das Bananabread, die 1.5l Lipton Green Tea Citrus Flasche, der Bücherstapel und die Kopfhörer.

Links sieht man eine schwer beschäftigte Studentin (nein, das Foto ist nicht gestellt, es sieht immer so chaotisch aus, wenn ich mich am Schreibtisch ausbreite :P).
Rechts sind Sarah und ich zu sehen, wie wir einfach viel zu viel Spaß in den Government Publications haben während wir uns Pirate English an den Kopf werfen (siehe Blog). ARGH! ARGH! MATEYS! Let's Talk Like Pirates!

Dienstag, 17. Februar 2009

The Vagina Monologues

Am 14. Februar war V-Day an der SOU. Ja, es war auch Valentinstag, aber darum ging es nicht, sondern um:

VDAY - Until the Violence Stops
About V-Day:
V-Day is a global movement to stop violence against women and girls. V-Day is a catalyst that promotes creative events to increase awareness, raise money and revitalize the spirit of existing anti-violence organizations. V-Day generates broader attention for the fight to stop violence against women and girls, including rape, battery, incest, female genital mutilation (FGM) and sexual slavery.

Zum mitlerweile 8. Mal wurde vom Women's Resource Center der SOU die Vagina Monologues gezeigt. Es ist eine Show basierend auf einer Studie von Eve Ensler, die ihre Ergebnisse und Erzählungen in dem Buch Vagina Monoluges (Amazon.de) veröffentlicht hat.

Mehr als dass es eine wahnsinnig großartige Vorstellung war, kann ich eigentlich gar nicht sagen. Ein Versuch, es zu beschreiben, würde der Darstellung nicht gerecht werden. Ich kann nur jedem empfehlen, sich die VM selbst anzuschauen. Es hängt jedoch sehr von den Darstellern ab. Ich habe Videos gegoogelt und die Moan-Szene gefunden. Das Mädel an der SOU hat das meiner Meinung nach wesentlich besser präsentiert. Die Frauen wurden im letzten Jahr an der SOU gecasted und haben sich auf das Stück vorbereiten können. So kam einem das ein oder andere Gesicht durchaus bekannt vor.

Für alle, die die VM schon einmal gesehen oder das Buch gelesen haben: Meine Lieblingsszenen waren
* Vagina Workshop
* My Angry Vagina
* The Little Coochie Snorcher That Could
* The Woman Who Loved to Make Vaginas Happy

Einen Auszug aus dem ersten Kapitel findet man hier.

Montag, 16. Februar 2009

Yo-Ho, Yo-Ho, A Pirate's Life For Me

OMG, so sehr habe ich lange nicht gelacht. Cool wie ich bin, habe ich Montag bis Mittwoch der letzten Woche jeden Abend bis um 11pm in der Bibliothek verbracht. Und das auch nur, weil sie um 23 Uhr schließt und die Lichter ausgemacht werden.

Gut, das klingt nicht sonderlich witzig. Aber ich war die Tage mit Sarah und ihrer Mutter Regina zusammen. Dienstag war 'fürchterlich'. Wir haben Regina's Facebooksprache auf PiratenEnglish umgestellt. Von da an gab es kein Halten mehr. Die Piratensprache war einfach nur zum Schreien. Ja ja, ihr denkt bestimmt - was zum Henker?! Ihr hättet dabei gewesen sein müssen. Wir saßen an einem 4er-Tisch, jeder an einem Computer. Regina und ich auf der einen, Sarah und eine Freundin von ihr auf der anderen. Zwei Typen kamen vorbei und der eine meinte zum anderen "They are all on Facebook". Wir haben uns angeguckt und wieder gelacht. Kichererbsen. Es tat einfach gut und wir hatten viel Spaß :D So laut wie wir waren, gleicht es einem Wunder, dass wir nicht rausgeschmissen wurden.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Papaya Art


Der Bookstore hatte heute einen Customer Appreciation Sale. Heißt, (fast) alles war um 25% reduziert. Long story short, so bin ich auf eine Firma aufmerksam geworden, die in Ashland sitzt und ihre Sachen unter anderem im SOU Bookstore verkauft.

Papaya Art
images (c) papayaart.com

Ich finde einige der Motive einfach umwerfend und dachte mir, es ist es wert, den Link zu posten. Enjoy!

Sonntag, 25. Januar 2009

Donnerstag, 15. Januar 2009

Starbucks w/ Sarah

* Ich war heute das erste Mal in meinem Leben bei Starbucks. Und wurde auch gleich rausgeschmissen. haha. Um 8pm machen die nämlich zu. Nach 5.5h war das aber auch ok...

image(c) starbucks.com

* Ich war mit Sarah da. Wir sind damals zusammen zur Schule gegangen. Es war so schön, sie zu sehen! Ich hoffe, dass wir das öfter wiederholen können. So fängt man das Wochenende entspannt an!

* Montag ist frei - Martin Luther King Day. Yay, langes Wochenende!

* Dienstag ist Obamas Inauguration. Endlich! Außerdem darf ich die erste halbe Stunde meines Communication Kurses skippen, um es live gucken zu können. Die ganze Zeremonie wird auf dem Campus live ausgestrahlt.

Dienstag, 6. Januar 2009

First days of classes

Mein Stundenplan für Winter 2009 lautet wie folgt:

MW (Montag/Mittwoch)
12:00-1:50pm BA 382 Management Information System (MIS)
04:00-5:50pm BA 451 Cost and Management Accounting

TR (Dienstag/Donnerstag)
10:00-11:50pm COMM 441 International Communication
12:00-01:50pm BA 470 Financial Markets and Institutions




Ein paar kurze Worte zu meinen Kursen:

BA 382 MIS
Die Professorin, Katie, ist klasse. Ich kannte sie schon vom Business After Hours Event letzten Term bzw sie und ihr Mann sind Toms Nachbarn. Ich kam also mit einem guten Gefühl in die Vorlesung. Der Kurs wird viel Arbeit. Mind. jede zweite Woche muss irgendetwas (Tech Alerts, wobei ich selbst noch nicht so genau weiss, was das ist) abgegeben werden. Außerdem gibt es drei Exams.

BA 451 Cost and Management Accounting
Ich habe gerade die ersten zwei Kapitel gelesen. Es ist unglaublich viel KLR. Fixe, variable, direkte, indirekte Kosten. Das ist einerseits gut, andererseits langweilig und hat oft zum Überfliegen der Absätze verleitet. Der Professor gefällt mir soweit. Dennis ist ein CPA und weiss wovon er spricht. Außerdem ist dies nach eigener Aussage seine Lieblingsvorlesung (internes ReWe ist ja auch viel besser als externes). Wir werden jede Woche ein Quiz haben (das erste war schon auf morgen gelegt, aber nun auf Montag verschoben), müssen die Hausaufgaben einreichen (End of Chapter Aufgaben) und obendrauf wird es noch ein Midterm und ein Final geben, die nach Dennis' Aussage schwer werden. Und das glaube ich ihm auch.

BA 470 Financial Markets and Institutions
Ach ja, Kip. Irgendwie habe ich mich auf den Kurs gefreut. Er ähnelt stilistisch der InvestmentsVorlesung vom letzten Term. Wir waren allerdings nur ca. 15 Studenten. Der Raum wirkte ziemlich leer im Vergleich zu Investments (ca 25). Und am Anfang gab's auch gleich eine Überraschung: Es ist die einzige seiner Vorlesungen, in denen die Studenten kein Paper schreiben müssen. Dafür werden wir wahrscheinlich drei Exams haben. Oder zwei Exams und alle zwei Wochen ein multiple choice quiz. Ich bin für drei Exams!

Comm 441 International Communication
So ganz weiss ich noch nicht, was ich von der Vorlesung halten soll. Habe aber heute das Buch bestellt, werde also im Kurs bleiben. Besonders begeistert bin ich noch nicht, aber die Tatsache, dass wir nur zwei take-home Exams und ein Research Paper haben, macht die Sache äußerst attraktiv. Gebe ich gerne zu. Die Professorin haut mich noch nicht vom Hocker, obwohl ich mich wahrscheinlich einfach nur an ihre Art gewöhnen muss. Und es ist halt das Communications Department. Da reden alle gern und viel.


Textbooks
Ja, die gute Büchergeschichte. Das war mal wieder ein teurer Spaß. Obwohl ich heute über Amazon mein Intl Finance Buch vom letzten Semester losgeworden bin. Juhuu! Geld bekommen und ca 4 Pfund Gepäck los!

BA 382 $51,15 (gebraucht, im Bookstore gekauft, weils die SOU Edition war)
BA 451 $145,57 (neu, Amazon.com, hatte einen myaccountinglab.com access code und war billiger als im Bookstore)
BA 470 $64,99 (gebraucht wie neu, Amazon Marketplace)
Comm $38,10 (gebraucht, Amazon Marketplace; im Bookstore $83)
Das ganze summiert zu $299,81, wobei das Accounting Buch schon die Hälfte davon ausmacht. Das MIS und Comm Buch werde ich nach dem Term definitiv versuchen, loszuwerden. Bei den anderen beiden hängt es davon ab wie sie mir gefallen.
Dadurch dass wir dieses Mal die Kurse schon früher gewählt haben, wusste man also vor Beginn des neuen Semesters, welche Bücher man braucht. Am 18. Dezember hat der Bookstore die Liste veröffentlicht. So konnte ich also schon vor dem Road Trip zwei der Bücher bestellen. Das hat Versandkosten und Nerven gespart. MIS musste ich eh im Bookstore kaufen und bei Comm war ich mir noch nicht sicher. So konnte ich außerdem gleich die ersten Kapitel lesen und muss nicht am Ende der zweiten Woche pro Kurs 4 Kapitel nacharbeiten. Hoffen wir, dass die Motivation anhält...

Freitag, 12. Dezember 2008

Class Evaluations

Nun bin ich auch endlich mit meinen Finals fertig. Grüße an Nina und Gloria, die gerade irgendwo über den Wolken sind.

Nun mal ein paar zusammenfassende Wort zu den Vorlesungen, die ich dieses Semester besucht habe. Dies ist hautpsächlich an diejenigen gerichtet, die überlegen, welche Kurse sie nächstes Jahr/Term wählen sollten. Viele Kurse hängen jedoch stark davon ab, mit welcher Gruppe man im Raum ist. Ob sie eher unmotiviert oder stark interessiert sind. Des weiteren werde ich hauptsächlich über die Inhalte, Prüfungsleistungen, das Textbuch und den Professor schreiben.

BA 380 Operations Management
Dieser Kurs hat mir ziemlich viel Spaß gemacht. Mal ganz von der Uhrzeit (MW 8-9:50) abgesehen, bin ich immer gerne hingegangen. Es war ein Mix aus bereits bekanntem und neuem Stoff, der von Break-Even Points über Decision Theory und Inventory Management bis zu Waiting Lines/Queing sehr viel beinhaltet.
Grundkenntnisse im Umgang mit Excel sind wichtig. Von Wahrscheinlichkeiten sollte man in Statistik schonmal was gehört haben. Für die HS Harzler reicht Statistik 1 und 2 vollkommen aus.
Die Prüfungen waren äußerst fair. Es gab drei an der Zahl und jedes davon verlangte ein Assignment (excel-Datei), das vorher elektronisch eingereicht werden musste. Das war auch nötig, denn viele der Probleme im Test waren identisch, nur die Fragen verschieden. So konnte man jedoch im open book Teil die Zuhause erstellten Excel Tabellen nutzen und daraus die erforderlichen Daten ableiten. Dass es drei Prüfungen gab war gut, da es den Stoff pro Exam reduzierte. Die Assignments waren umfangreich aber definitiv machbar, insbesondere da die Lösungen gegeben sind. Man muss nur irgendwie dort hinkommen. Die Exams bestanden aus einem closed book (15-20 Fragen) und open book (40-60) Teil. Die Antworten waren entweder Multiple Choice, True/False oder es wurde eine Zahl gesucht, die zu ermitteln und einzutragen war.
Das Buch war ... hmm ... ok. Es war nicht überragend und wir haben es zumindest in der Vorlesung nie gebraucht. Für die ersten 2 Prüfungen habe ich die Kapitel gelesen, für das dritte nicht. Ich denke, man wäre auch gut mit den Lecture Notes ausgekommen, wenn man die ausführlich gelernt hätte. War also leider ein unnützer (zum Glück aber nicht so teurer) Kauf.
Rene (Ordonez) ist sehr nett und hilfsbereit. Er antwortet spätestens am nächsten Tag auf eMails, fragt wie es einem geht und hilft gerne bei Problemen mit dem Assignment. Auch während der Vorlesung ist er immer auf Fragen eingegangen und hat diese meiner Meinung nach zufriedenstellend beantwortet.
Alles in allem würde ich diesen Kurs empfehlen. Er ist nicht höchst anspruchsvoll aber man muss schon aufpassen, und ich persönlich habe einiges gelernt.


BA 472 Investments
Mit diesem Kurs war ich zunächst vollkommen überfordert. Ich hatte Angst, das Buch zu lesen, weil ich dachte ich würde nur Bahnhof verstehen, und letztendlich war ich so hinterher, dass ich keine Wahl mehr hatte, weil die Midterms näher rückten. Als ich mich dann langsam an den workload gewöhnt hatte, wurde diese Vorlesung besser.
In Investments ging es hauptsächlich darum, worin man investieren kann und wie man die Möglichkeiten analysiert. Von Money Market Funds bis zu Mutual Funds wurde das gesamte Spektrum gedeckt. Als wir den Teil durch hatten, ging es daran, Portfolios bzw einzelne Securities zu analysieren und zu bewerten. Des Weiteren wurden Optionen erklärt, und und und. Besonders gut fand ich, dass wir jede Stunde finance.yahoo.com aufgerufen haben und uns das Erlernte bzw die aktuelle Marktsituation an realen Beispielen angeschaut haben. Das hat das ganze etwas aus dem oh-mein-Gott-was-tun-die-da-eigentlich ins oh-interessant,-da-wird-sowas-tatsächlich-angewandt gehoben. Das habe ich ein wenig bei Frau Holickis Financial Risk vermisst. So manches (besonders beta und covariance) kam mir dank ihr bekannt vor, aber in dieser Vorlesung habe ich besser verstanden in welchem Kontext alles zueinander steht.
Zu den Vorkenntnissen kann ich schwer was sagen. Am Anfang war ich ziemlich überfordert, weil er gleich mit "ihr solltet alle diese Formel kennen" anfing, aber es war letztendlich gar nicht so schlimm. Mit einer guten Auffassungsgabe ist das alles zu bewältigen.
Die Prüfungsleistungen bestanden aus 2 Prüfungen (Midterm und Final) und 2 Aufsätzen. Die Prüfungen waren meiner Meinung nach fair. Er hat nichts gefragt was nicht auf dem Study Guide stand (na gut, der hat nicht allzu viel eingegrenzt). Seine Meinung ist, dass wir alles wissen sollen und müssen. Er weiss aber auch, dass das unrealistisch ist, sodass er zum Bsp im Midterm acht Begriffe gegeben hat und wir sollten lediglich vier davon definieren. Oder er hatte vier "was ist, erkläre und Vor- + Nachteile" Aufgaben aus denen wir drei beantworten sollten. Im Final gab es fünf Aufgaben von denen drei definitiv gelöst werden mussten. Die zwei anderen Aufgaben waren Wahlaufgaben. Es gab also 3A und 3B, und 4A und 4B, von denen wir jeweils eine lösen sollten.
Die erste Hausarbeit war die Erbschaftsanlage. Ich habe sogar ein A bekommen, denn "thoroughly done, pretty good explanations" (gründlich gemacht, ziemlich gute Erklärungen). Er mochte besonders den Vanguard Equity Income fund (VEIPX) :) In der zweiten Hausarbeit habe ich sogar volle Punktzahl bekommen. Es ging darum, dass wir uns zu Beginn des Semesters jeder einen mutual fund ausgesucht haben (ich hatte American Century Growth Inv), dessen Preis dann jeden Freitag verfolgt und mit dem S&P 500 verglichen haben. Im Aufsatz mussten wir dann den Fund beschreiben und die Performance im Vergleich zum S&P analysieren. Da es nur ein 1,5-2 Seiten langes Paper sein sollte, war dies relativ schnell geschrieben. Besonders nachdem man durch das erste Paper im Thema drin war.
Das Buch werde ich definitiv behalten. Entgegen meiner anfänglichen Befürchtungen war es sehr angenehm zu lesen. Alles ist sehr gut und verständlich erklärt und mit Beispielen erläutert. Äußerst empfehlenswert.
Kip (Sigetich) weiss definitv wovon er spricht. Was allerdings auch oft dazu führte, dass er für mich einfach viel zu schnell durch den Stoff gegangen ist. Das mag aber auch daran gelegen haben, dass es meine dritte Vorlesung am Tag war. Am Anfang jeder Vorlesung haben wir oft über die aktuellen Ereignisse diskutiert (momentan zum Bsp den bailout plan der Demokraten bzgl GM, Ford und co). Wir waren eine ziemlich gute Truppe. Vorne saßen 6 Jungs, die meist die Runde geleitet haben. Ich habe mich zurückgehalten, da ich oft nicht genug Hintergrundwissen hatte oder mir Abkürzungen unbekannt waren. Ihnen zuzuhören war jedoch äußerst interessant. Kip ist erst nach einer Weile mit mir warm geworden. Oder ich mit ihm. Dadurch, dass ich noch mein Interesse am CAFE (Certificate of Applied Finance and Economics) geäußert und in der letzten Woche die Bewerbung mit ihm ausgefüllt habe, plus, dass ich ihn oft auf dem Flur getroffen habe auf dem Weg zu meiner Intl Finance Vorlesung. So weiss ich auch, dass mein Final gut war :) Auf dem Weg zum Intl Finance Final hat er mir nämlich im Vorbeigehen "good job on the final" zugeworfen. Yay me! Das freut mich. Insbesondere auch in Hinblick auf meine Vorlesung nächstes Semester - Financial Markets and Institutions mit ihm.
Zusammenfassend kann ich dieses Vorlesung nur in höchsten Tönen loben. Sie war mit Abstand die anspruchsvollste, aber ich habe auch unglaublich viel gelernt. Das Wall Street Journal wurde mit jeder Woche leichter zu verstehen. Empfehlenswert zur Verfolgung der Vorlesung ist jedoch, dass man das jeweilige Kapitel vor der Stunde gelesen hat. Das macht das Zuhören entspannter, gerade weil er so viel pro Tag bespricht und man es dann nicht alles zum ersten Mal hört.


BA 473 International Financial Management
Von International Finance hatte ich mir mehr erhofft. Es war alles in allem ein guter Kurs, aber ich habe nicht allzu viel mitgenommen... Im einzelnen:
Anfangs ging es um grundlegende Sachen wie die Geschichte der internationalen Wechselkurse oder wie die Märkte aufgebaut sind. Weiter ging es mit international trade (ala Thailand und Brasilien produzieren Schuhe und Stereos. Wer sollte sich worauf konzentrieren und was wohin shippen). Geendet hat der Spaß mit Derivatives incl Options (habe ich parallel in Investments und Intl Finance doppelt gehört). Gerade bei den Options hatte ich den direkten Vergleich zwischen Invest und IF. IF war insofern gut als dass er langsam alles erklärt hat und wir viele Beispiele durchgegangen sind.
Im Vergleich zu dem was wir machen wollten und dem was wir geschafft haben, ist die Quote eher enttäuschend. Bis zum Midterm wollten wir Kapitel 1-6 besprochen haben. Letztendlich sind wir bis 5 gekommen, da Curt einmal krank war. Bis zum Final sollten 6 weitere Kapitel geschafft sein. Wir sind Kapitel 6 und 8 durchgegangen. Mehr nicht.
Dies hat zwei Gründe - zum einen war Curt noch einmal krank. Zum anderen hatten wir als Prüfungsleistung einen Aufsatz zu schreiben (ca 10 Seiten), zu dem wir Präsentationen geben sollten, die eine Stunde länger als geplant gedauert haben.
Wo wir auch schon beim nächsten Problem wären. Sein Zeitmanagement war nicht gerade das beste. Es gab Verwirrung bezüglich des Abgabetermins des Aufsatzes, und wir haben oft viel weniger geschafft als geplant.
Wir hatten mehrere Arten von Prüfungsleistungen. Insgesamt 13% hat das Paper ausgemacht (10% schriftlich, 3% Präsi). Mein Thema war Bank of America und deren Aufkauf von Merrill Lynch. Das fand ich gut, denn es war interessant. Das Thema konnten wir selbst wählen, mussten es jedoch von ihm absegnen lassen. Insgesamt 27% haben Chapter Outlines und End of Chapter Questions ausgemacht. Diese waren reine Fleißarbeit. Ich habe keine Ahnung, ob er jeh auch nur eins davon gelesen hat. Es gab praktisch keine Note sondern nur "abgegeben oder nicht". Dann war noch ein Kurzaufsatz zu einem Artikel des Wall Street Journals fällig. Es ging um den steigenden/appreciating Dollar. Letztendlich bleiben noch das Midterm und Final. Das Midterm bestand mehr aus kurzen 1-2 Absatz Antworten während das Final fast ausschließlich Multipe Choice war. Nicht zufriedenstellend war außerdem, dass wir einige Themen meiner Meinung nach nicht ausführlich genug besprochen haben, sodass die Prüfungsvorbereitung etwas anstrengend war.
Das Buch will ich unbedingt loswerden (hat jemand Interesse?). Es war ok, aber ich finde dass mein Investmentsbuch nützlicher war. Vorteil des IF Buches ist die internationale Ausrichtung. Bei Optionen ging es so hauptsächlich um Wechselkurse und nicht wie in Invest um US Stocks.
Ich mochte Curt (Bacon). Er war immer gut gelaunt (außer wenn das Wall Street Journal n komisches neues Layout ausprobiert hat oder am Anfang als sein Lieblingsbaseballteam verloren hat). Ich denke, er hat es genossen mit fünf Deutschen, einem Franzosen und drei Amerikanern über viele unterschiedliche Themen reden zu können. So hat er uns oft gefragt wie denn bestimmte Dinge in Dtl/Europa gehandhabt werden. Ich freue mich auf Spring, wenn ich mit ihm Financial Mgmt belegen werde. Jedoch hoffe ich, dass der Kurs besser wird. Ich habe mir sagen lassen, dass er normalerweise mehr schafft, sogar bis Kapitel 14 kommt. Vllt war also diesen Term nur der Wurm drin...
Ich würde den Kurs gern empfehlen, weil er mir letztendlich doch Spaß gemacht hat, aber es gab auch vieles, das mir nicht gefallen hat. Trotz des weitaus größeren Aufwands würde ich Kips Class dieser definitiv jederzeit vorziehen.


EC 364 Cost-Benefit Analysis in Project Assessment
Tja, wo fange ich am besten an... Dies war der wohl fürchterlichste Kurs überhaupt. Dies lag jedoch hauptsächlich am Professor und nicht am Fach selbst. In der ersten Vorlesung habe ich dank seines thicken Accents kaum etwas verstanden. Nach einer Woche ging das dann schon besser. "internal rate of return" ist allerdings noch mein Lieblingsterm, denn wenn er das sagt hört man nur ein Gemurmel und es klingt wie ein langes Wort.
Zu Beginn war es ein bischen wie in Finanzierung bei Prof Fietz. Wir haben verschiedene Projekte/Investitionen mit verschiedenen Methoden verglichen. Danach ging es noch um Risiko (variance, standard deviation, correlation coefficient) und um die Benefits öffentlicher und privater Projekte.
Besondere Vorkenntnisse waren nicht erforderlich.
Man konnte insgesamt 600 Punkte erreichen. Diese verteilten sich wie folgt:
100 End of Chapter Problems - am Ende eines jeden Kapitels bekam jeder Student ein oder zwei Fragen zugeteilt, die dann in der nächsten Stunde vor der Klasse kurz vorgestellt wurden. Ziemlich unkompliziert und man hat volle Punktzahl bekommen wenn man vorher in sein Büro gegangen ist und die errechnete Antwort hat gegenzeichnen lassen.
70 Punkte - einfach nur die Class Notes ausdrucken
100 Punkte - Assignments, die aus mehreren Aufgaben bestanden konnten in Partnerarbeit (Ali und ich waren ein super Team) bearbeitet werden und mussten wie die End of Chapter Questions vorher mit ihm durchgesprochen werden, sodass es bis auf vllt 5 Punkte Abzug auch hier volle Punktzahl gab.
Ich weiss nicht mehr genau, wieviele Punkte es auf den Midterm und das Final gab. Diese bestanden jedoch jeweils aus einem take-home und in-class Teil. Der takehometeil konnte wiederum mit ihm durchgesprochen werden. Die Prüfungsfragen waren zum Teil identisch oder sehr ähnlich denen im Übungstest. Man konnte sich so also wenigstens ein paar Punkte sichern. Kurzum, es war unmöglich diesen Kurs nicht zu bestehen. Insoweit war es fair.
Fürchterlich fand ich jedoch dass er innerhalb von 5min zwei Studenten verschiedene Ergebnisse jeweils als richtig anerkannt hat. Auf Fragen, warum bestimmte Vorgehensweisen denn so angewandt werden, kam entweder keine oder eine verwirrende Antwort. Ich habe nach einer Weile aufgegeben, Fragen zu stellen. So liess sich die Vorlesung aushalten.
Das Buch wurde vom Professor verfasst. Es ist traurig, wenn man als ausländischer Student sogar merkt, dass da die Grammatik nicht so ganz rund läuft. Wie lange ist er jetzt schon in den USA? Und das ist die 6. Auflage des Buches? Es fehlen kleine Fußnoten in Formeln, die den ganzen Sinn ändern, oder manchmal ist die Satzstruktur einfach nicht gut. Wenn das sogar Collegestudenten merken, könnte man das doch einfach mal von einem Kollegen lesen lassen oder nicht?!
Alles in allem war die Vorlesung nur auszuhalten, weil die Aufgaben relativ einfach waren. Frustrierend war jedoch, wenn man am Dienstag zu seiner Sprechstunde ging und die Aufgaben und der Lösungsweg richtig waren, und am Mittwoch wenn man nochmal mit ihm verglichen hat, waren einige Zahlen plötzlich falsch. Ich empfehle die Vorlesung nur, wenn jemand gern Schema-F rechnet und nicht weiter über Tatsachen nachdenkt; und zusätzlich sichergehen möchte, dass er besteht.

Class Evaluation an der SOU
Wie die Kursevaluation an der SOU durchgeführt wird, hat mir sehr gefallen. Der Professor verlässt den Raum und ein anderer Faculty Member (entweder eine Assistentin oder ein anderer Professor) kommt in den Raum mit den Evaluationsbögen. Diese werden dann ausgefüllt.
Des weiteren kriegen die Professoren die Ergebnisse nicht zu sehen bis die Noten im System veröffentlicht sind (17. Dez). Die Ergebnisse der Umfrage werden elektronisch zur Verfügung gestellt, sodass auch keine Rückschlüsse auf den Studenten über die Handschrift gezogen werden können. Außerdem hat die Bewertung demzufolge keinen Einfluss auf die Benotung oder das Verhalten gegenüber den Studenten.
Außerdem muss man angeben, welche Note man voraussichtlich in dem Kurs bekommt (da nur das Final fehlt oder vllt noch ein Paper, kann man das zu dem Zeitpunkt bereits einschätzen). Im Zusammenhang mit dem Gesamteindruck kann man so zum Bsp feststellen, ob jemand den Kurs nur nicht mag, weil er eine schlechte Note bekommt oder den Kurs vielleicht sogar gut findet, obwohl er keine gute Note hat. Die Beziehung zwischen Performance/Benotung und Beurteilung ist oft entscheidend.
Auf der Vorderseite des Bogens kreuzt man an, inwieweit man bestimmten Aussagen bezüglich des Kurses und des Professors zustimmt. Auf der Rückseite sind dann die altbekannten Fragen "was war gut, was nicht, was kann verbessert werden, andere Kommentare".


Für's nächste Semester bin ich in folgenden Kursen eingeschrieben. Ich bin schon gespannt.
BA 382 Management Information Systems
BA 451 Cost & Management Accounting (KLR)
BA 472 Financial Markets and Institutions
COMM 441 International Communication

Dienstag, 25. November 2008

Extended Thanksgiving Break

Es ist geschafft. Mein Investments Paper über meine $100,000 Erbschaft ist fertig. Ich muss es nur noch ausdrucken, ein paar Post-Its ranheften und das Ding morgen abgeben. Ich habe praktisch eine verlängerte Thanksgiving break, da Intl Finance heute ausfiel. Morgen fallen alle Vorlesungen aus, weil wir in Operations und Investments vor dem Plan liegen und uns deshalb eine Stunde Ausfall erlauben können und in Econ haben wir ihn einfach beschwatzt. Das gibt mir die nächsten Tage genug Zeit, mein zweites Paper für Investments zu schreiben und die ganzen Kapitel zu lesen, die ich über die letzte Woche vernachlässigt habe.

Letztes Wochenende kam Rylee zu Besuch. Das war so schön, sie wiederzusehen. Freitag Abend haben wir nur hier zu dritt (sorry, viert, Walker war mit von der Partie) gesessen und erzählt. Samstag waren wir von Denise ins Dragonfly (Thai Restaurant) zum Brunch eingeladen. Da hätte ich doch glatt einmal Single Happiness bestellt (Reis, Hühnchen und saisonales Gemüse), aber das Gemüse war nicht so mein Geschmack und sie hatten auch keinen akzeptablen Ersatz), also gabs n Grilled Chicken Sandwich :P War jedenfalls lecker!
Zuhause habe ich mich dann wieder an mein Paper gesetzt. Freitag Abend ging unser Internet nur schleppend und Samstag meinte Morningstar, die einzelnen Mutual Funds nicht aufzurufen. Ich war kurz davor, nach zwei Seiten in meinem Paper nur noch "runtime error" aneinandergereiht zu schreiben, denn das war alles was ich bekam. Und dafür bezahl ich auch noch... Schweinerei.
Abends waren wir dann bei Tom zum Essen eingeladen. Es gab leckere Suppe und Salat. Thanksgiving bin ich eingeladen und es gibt den größten Turkey, den er finden konnte und vier Pies.
Freitag wird dann ganz Downtown beleuchtet beim Festival of Lights. Da freue ich mich schon drauf. Mit Parade und Santa und allem drum und dran.

Und heute hatte ich auch ein wundervolles Paket vor der Tür stehen als ich nach Hause kam von meiner abgesagten Vorlesung. Mit ganz vielen Goodies :)

Dienstag, 21. Oktober 2008

Prüfungsergebnisse

So startet man doch gerne in den Tag: Computer an, my.sou.edu aufgerufen, Blackboard angeklickt, View Grades ausgewählt und TADAAAA:

BA 380 Operations Management
Exam 1:
Grade: 94.73%
Points possible: 55
Average Score: 44.42

Assignment 1:
Comments: Excellent work, Anne!
Grade: 100%
Points Possible: 110
Average Score: 100.26

Über das zweite freue ich mich besonders. Wenigstens mal ein Erfolgserlebnis.
Gestern gab's das Mini-Quiz in Investments wieder. Meiner gehörte wohl in die Kategorie "lousy"... Aber wollen wir mal optimistisch bleiben: Auf die Frage, die ich beantwortet habe, habe ich volle Punktzahl bekommen!